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Wiedereröffnungen ab 21. Mai 2021

 

Am Freitag, 21. Mai 2021, öffnen die Staatlichen Museen zu Berlin das Gros ihrer Häuser wieder für das Publikum. So werden auf der Museumsinsel Berlin die Alte Nationalgalerie, das Neues Museum, Pergamonmuseum und Bode-Museum sowie die James-Simon-Galerie, Pergamonmuseum. Das Panorama und die Friedrichswerdersche Kirche zugänglich sein. Am Kulturforum öffnen die Gemäldegalerie, das Kupferstichkabinett, die Kunstbibliothek sowie die Sonderausstellungshalle für Besucher*innen. Ebenso werden der Hamburger Bahnhof, das Museum Berggruen, die Sammlung Scharf-Gerstenberg, das Museum für Fotografie und das Museum Europäischer Kulturen wieder geöffnet. Der Besuch ist nur mit einem tagesaktuellen, negativen PCR- oder Schnelltestergebnis, einer FFP2-Gesichtsmaske sowie einem vorab online gebuchten Zeitfenster-Ticket möglich: www.smb.museum/tickets

 

„Ich freue mich, die Wiedereröffnung unserer Museen bereits vor Pfingsten bekannt geben zu können“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. „Neben den einzelnen Sammlungspräsentationen erwartet unsere Besucherinnen und Besucher ein großes, vielseitiges Angebot an Sonderausstellungen. Viele davon öffnen erstmals ihre Türen: So widmet die Gemäldegalerie sich erstmals überhaupt der prachtvollen Epoche der Spätgotik, das Museum Berggruen steht ganz im Zeichen von Pablo Picasso und in der James-Simon-Galerie lässt sich mit Achmîm eine vergessene Stadt Ägyptens wiederentdecken. Weitere Häuser werden – sofern dies die Inzidenzzahlen erlauben – ebenfalls in Kürze öffnen.“

 

Museen – Tickets – Öffnungszeiten

 

Museumsinsel Berlin

Alte Nationalgalerie: 10 erm. 5 €

Bode-Museum: 10 erm. 5 €

Neues Museum: 12 erm. 6 €

Pergamonmuseum (Zugang über James-Simon-Galerie): 12 erm. 6 €

Pergamonmuseum. Das Panorama: 12 erm. 6 €

James-Simon-Galerie (Sonderausstellung „Achmîm“): 10 erm. 5 €

Di – So 10 – 18 Uhr

 

Kulturforum

Gemäldegalerie: 10 erm. 5 €

Kupferstichkabinett: 6 erm. 3 €

Kunstbibliothek: 6 erm. 3 €

Sonderausstellungshalle (Sonderausstellung „Claudia Skoda“): 8 erm. 4 €

Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

 

Friedrichswerdersche Kirche

kostenfrei

Di – So 10 – 18 Uhr

 

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

8 erm. 4 € (ab 30.5.: 14 erm. 7 €)

Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

 

Museum Berggruen + Sammlung Scharf-Gerstenberg

12 erm. 6 €

Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

 

Museum für Fotografie

10 erm. 5 €

Di + Mi 11 – 19 Uhr, Do 11 – 20, Fr – So 11 – 19 Uhr

 

Museum Europäischer Kulturen

8 erm. 4 €

Di – Fr 10 – 17 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

 

Öffnungszeiten an Feiertagen

Pfingstmontag, 24. Mai 2021, 11 – 18 Uhr

 

Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich des vollendeten 18. Lebensjahres ist der Eintritt in die Staatlichen Museen zu Berlin kostenfrei.

 

Aktuelle Sonderausstellungen

 

Museumsinsel Berlin, Alte Nationalgalerie

Gerhard Richter. Reflexionen über Malerei

Eine Sonderpräsentation der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Gerhard Richter, einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart, stellt der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin ein umfangreiches

Konvolut von mehr als 100 Arbeiten für das „Museum des 20. Jahrhunderts“ am Kulturforum zur Verfügung. Ein entsprechender Vertrag zwischen der Gerhard Richter Kunststiftung und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wurde unterzeichnet. Zentrales Werk der langfristigen Kooperation ist der vierteilige Zyklus „Birkenau“ (2014), der bis 3. Oktober 2021 in der Alten Nationalgalerie unter dem Titel „Reflexionen über Malerei“ gezeigt wird.

 

Museumsinsel Berlin, Bode-Museum

Klartext: Zur Geschichte des Bode-Museums

Eine Sonderausstellung der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst in Kooperation mit dem Münzkabinett und dem Zentralarchiv – Staatliche Museen zu Berlin

Geschichte und Gegenwart des Bode-Museums sind aufs engste mit Berlin verwoben: Die großen Ereignisse der Zeitgeschichte – die Weltkriege, der Nationalsozialismus, die deutsche Teilung – sind nicht spurlos am Museum vorübergegangen und prägen das Haus und die Objekte in den Sammlungen bis heute. Ziel der Sonderausstellung ist es, das Bode-Museum und seine historische Rolle in der Gesellschaft und der Stadt besser zu verstehen. Die kritische Reflexion der eigenen Vergangenheit bietet neue Perspektiven für die Zukunft des Museums. Zum Teil noch nie ausgestellte Objekte geben exemplarische Einblicke in bisher nicht beleuchtete Themen und machen Museumsgeschichte nachvollziehbar.

 

Von Eva bis Greta. Frauen auf Münzen und Medaillen

Eine Sonderausstellung des Münzkabinetts – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Numismatischen Gesellschaft zu Berlin 1843 e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst e. V.

Bilder von Weiblichkeit sind so alt wie die Kunst selbst. Seit 2.500 Jahren gehen sie auch auf Münzen und seit der Neuzeit durch die Medaillenkunst von Hand zu Hand. Zwischen Ursprungsvorstellungen und Aktualität – oder eben Eva und Greta – eröffnen sich zahlreiche Themenfelder, denen sich die Sonderausstellung des Münzkabinetts im Bode-Museum anhand von 231 Objekten aus 27 Jahrhunderten widmet.

 

Friedrichswerdersche Kirche

Ideal und Form. Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie

Nach rund achtjähriger Schließzeit ist die Friedrichswerdersche Kirche seit dem 27. Oktober 2020 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Von 1824 bis 1830 erbaut, ist sie heute der einzig original erhaltene Kircheninnenraum Karl Friedrich Schinkels. Die parallel eröffnete Sonderausstellung ermöglicht den Besucher*innen, die weitestgehend original erhaltene Architektur des 19. Jahrhunderts im Zusammenspiel mit meisterlichen Skulpturen und Plastiken aus eben jener Zeit zu erleben – darunter bedeutende Werke von Christian Daniel Rauch, Johann Gottfried Schadow, Elisabet Ney oder Adolf von Hildebrand.

 

Kulturforum, Gemäldegalerie

Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit

Eine Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin

Mit der ersten umfassenden Ausstellung widmet sich die Berliner Gemäldegalerie der Kunst der Spätgotik im deutschsprachigen Raum. Angeregt durch niederländische Entwicklungen veränderten sich ab den 1430er-Jahren die künstlerischen Ausdrucksmittel: Licht und Schatten, Körper und Raum wurden zunehmend wirklichkeitsnah dargestellt. Mit der Erfindung der Drucktechnik fanden diese Neuerungen eine massenhafte Verbreitung. Trotz ihrer religiösen Zweckbestimmung wurden Bilder immer stärker als Kunst wahrgenommen; Künstler erlangten überregionale Berühmtheit. Mit rund 130 Objekten – hochkarätige Leihgaben sowie zentrale Werke aus den Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin – werden in der Gegenüberstellung verschiedener Kunstgattungen die medialen Innovationen des 15. Jahrhunderts und die Kunst der Spätgotik in ihrer Vielfalt erlebbar.

 

Bastianino: Das lebende Kreuz von Ferrara. Die Restaurierung eines vergessenen Altarbildes

Ein Restaurierungs- und Sonderausstellungsprojekt der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung

Um 1565-70 schuf Sebastiano Filippi – genannt Bastianino – das großformatige wie ungewöhnliche Gemälde „Das lebende Kreuz“ für die Klosterkirche Santa Caterina Martire im italienischen Ferrara. Erstmals nach über 100 Jahren ist das durch eine umfassende Restaurierung wiedergewonnene Altarbild nun im Rahmen einer fokussierten Sonderausstellung in der Berliner Gemäldegalerie für die Öffentlichkeit zugänglich. Es ist eines von nur zwei in Deutschland aufbewahrten Werken des Malers.

 

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Pauline Curnier Jardin. Fat to Ashes

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Fleisch, Haut, Wachs, Konfetti, Blut, Gedärme, Düfte, Sinne, Rauch, Ritus, Alkohol, Exzess, Berührung, Gesang, Fett und Asche: Das sind mitunter die weichen, rauen, sanften, derben Materialien, mit denen die Künstlerin Pauline Curnier Jardin in ihrer Arbeit hantiert. Die Gewinnerin des Preis der Nationalgalerie 2019 zeigt in der Historischen Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin die anlässlich ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland entstandene raumgreifende Installation „Fat to Ashes“.

 

Xinyi Cheng. The Horse with Eye Blinders

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Xinyi Cheng (* 1989 in Wuhan, lebt und arbeitet in Paris) wurde 2019 mit dem Baloise Kunst-Preis prämiert. Wie schon in den vergangenen beiden Ausgaben mit Sam Pulitzer und Lawrence Abu Hamdan ist diese Auszeichnung mit einem Ankauf der Baloise Group für die Sammlung der Nationalgalerie verbunden. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof präsentiert Cheng rund 30 Gemälde, darunter eine Vielzahl neuer Werke sowie sechs Fotografien.

 

Museumsinsel Berlin, James-Simon-Galerie

Achmim. Ägyptens vergessene Stadt

Eine Sonderausstellung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung und der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Mîn-Panos-Projekt der Universität Göttingen

Erstmals steht die oberägyptische Stadt Achmim im Mittelpunkt einer großen archäologischen Sonderausstellung. Ab dem 21. Mai 2021 werden in der James-Simon-Galerie rund 170 Exponate aus den Beständen des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung sowie dem Museum für Byzantinische Kunst zu sehen sein, in denen zahlreiche Funde aus Achmim bewahrt werden. Hochrangige Leihgaben aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA ergänzen die Präsentation.

 

Kulturforum, Sonderausstellungshalle

Claudia Skoda. Dressed to Thrill

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek in Kooperation mit dem Kunstgewerbemuseum – Staatliche Museen zu Berlin

Claudia Skoda ist mit ihrer Mode eine Schlüsselfigur und Ikone der West-Berliner Undergroundszene der 1970er- und 80er-Jahre. Mit ihren außergewöhnlichen Designs revolutionierte sie das Verständnis von Strickmode; ihre spektakulären Modenschauen sorgten international für Aufsehen. Mit dieser ersten Einzelschau würdigt die Kunstbibliothek das Schaffen Claudia Skodas – in ihrer Heimatstadt Berlin. Die multimediale Sonderausstellung präsentiert rund 200 z.T. noch nie gezeigte Arbeiten von Claudia Skoda und Wegbegleiter*ibnen wie Martin Kippenberger, Luciano Castelli, Ulrike Ottinger, Tabea Blumenschein und vielen mehr.

 

Kulturforum, Kunstbibliothek

Das Piranesi-Prinzip. Zum 300. Geburtstag des großen italienischen Meisters

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin

Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) war ein universales Talent des 18. Jahrhunderts. Als Archäologe, Künstler, Architekt, Sammler, Designer, Verleger und Autor machte er international Karriere. Sein Erfolgsprinzip bestand darin, die Wirklichkeit in all ihren Facetten zu ergreifen und in Neues zu verwandeln. Alles wurde für ihn zur Inspiration: die Künste ferner Epochen und Regionen, Bilder aus Wissenschaft, Technik und Oper, sogar Schmähungen und Niederlagen. Die Jubiläumsausstellung anlässlich des 300. Geburtstags lässt das Piranesi-Prinzip in seiner ganzen Kreativität lebendig werden. Im Mittelpunkt stehen Piranesis Meisterstiche, Bücher, Streitschriften, satirische Bilder und noch nie gezeigte Handzeichnungen aus den Beständen der Kunstbibliothek und des Kupferstichkabinetts.

 

Kulturforum, Kupferstichkabinett

Wir heben ab! Bilder vom Fliegen von Albrecht Dürer bis Jorinde Voigt

Eine Sonderausstellung des Kupferstichkabinetts – Staatliche Museen zu Berlin

Am 31. Oktober 2020 ist Berlins Flughafen BER endlich an den Start gegangen. Aus diesem Anlass widmet sich das Berliner Kupfer-stichkabinett unter dem Titel „Wir heben ab!“ dem Thema „Fliegen“ zwischen jahrhundertelanger Faszination und aktueller Flugscham. Gezeigt werden rund 80 Arbeiten von rund 60 Künstler*innen, darunter Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt, Goya, Eugène Delacroix, Max Klinger, Käthe Kollwitz, Robert Rauschenberg bis hin zu Eberhard Havekost und Jorinde Voigt.

 

Museum Berggruen

Picasso & Les Femmes d’Alger

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Pablo Picassos (1881-1973) Spätwerk beginnt 1954 mit „Les Femmes d’Alger“, einer seiner wichtigsten und außergewöhnlichsten Werkserien. Erstmals seit 65 Jahren zeigt das Museum Berggruen in Deutschland ´den Großteil der weltweit verstreuten Ölgemälde. Der malerische Zyklus steht für einen veränderten Blick auf Malerei und ist in seiner künstlerischen Variation einzigartig in Picassos Gesamtwerk. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung die Gemälde nebenkünstlerischen Vorbildern und Nachfolger*innen und erzählt so eine fast 200-jährige Geschichte der „Frauen von Algier“ vom 19. bis ins 21. Jahrhundert.

 

Forschungscampus Dahlem, Museum Europäischer Kulturen

Spuren der Arbeit. Porzellan-Herstellung in Polen

Eine Sonderausstellung im Rahmen des Forschungsprojekts „Menschen der Porzellanfabrik“, international unterstützt vom Adam Mickiewicz Institut, in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin und der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa

Unsichtbares sichtbar machen – das steht im Fokus der Wanderausstellung, kuratiert von der Anthropologin Ewa Klekot und dem Keramikkünstler Arkadiusz Szwed aus Poznán. Über einen ungewöhnlichen Kunstgriff machen beide das handwerkliche Können und das vielseitige Erfahrungs-wissen der Menschen in der industriellen Produktion sichtbar. Dafür ließen sie in der Porzellanfabrik in Ćmielów das Tafelservice „Die menschliche Spur“ anfertigen. Die Arbeiter*innen tragen während der Fertigung Handschuhe, an deren Spitzen Kobaltsalze haften. Ihre Fingerabdrücke zeichnen sie sich in Dunkelblau auf dem Porzellan ab. Die eingebrannten Handgriffe aller am Herstellungsprozess beteiligten Menschen ergeben ein ungewohntes Dekor, das in der Ausstellung von Porträts und Zitaten der Fabrikarbeiter*innen umrahmt wird.

 

comiXconnection

Eine Wanderausstellung der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa im Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Deutschen Comicverein

Die Ausstellung beleuchtet den Independent Comic in Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina sowie Ungarn und Rumänien. Sie spürt den unterschiedlich entwickelten Comic-Szenen dieser Länder nach und setzt sie gestalterisch in Beziehung zueinander. Seit 2013 tourt die Schau mit Comics von mehr als 60 Künstler*innen durch das südöstliche Europa. Die 20. und zugleich letzte Station im MEK gewährt erstmals auch einen Blick hinter die Kulissen des Projekts und zeigt alles, was im Laufe der Tournee hinzugekommen ist.

 

Von …   Bis … Zarkashat Turathia. Durch Sammlungen verbunden

Eine Sonderausstellung des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin im Forschungscampus Dahlem, Zugang über das Museum Europäischer Kulturen

Die Ausstellung ist im Rahmen des partizipativen Forschungsprojekts „Can Heritage Objects Represent a Home?“ zu den syrischen Sammlungen des Ethnologischen Museums entstanden. „Zarkashat“ ist ein arabisches Wort, das „unterschiedliche Dekorationen“ bedeutet. Die Dekorationen können materieller und immaterieller Natur sein. „Turathia“ ist ein Adjektiv, das sich vom arabischen Substantiv turath („Kulturerbe“) ableitet. Zarkashat Turathia deutet also auf unterschiedliche Dekorationen von Kulturerbe hin. Das Thema „Von … Bis …“ ist in der Ausstellung omnipräsent. Es bezeichnet die Prozesse und Transformationen, denen eine Person ausgesetzt ist. Durch die Person schreiben sich diese auch in die materiellen und/ oder immateriellen Kulturgüter ein.

 

Museum für Fotografie

Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850–1930

Eine Sonderausstellung der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums und der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin

Das Archiv der Universität der Künste Berlin bewahrt eine umfangreiche und wertvolle fotografische Lehrsammlung, die bis in die 1850er-Jahre zurückreicht und an Vorgängereinrichtungen, der Kunstakademie und der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, entstanden ist. Mit ihren rund 25.000 fotografischen Einzelblättern ist sie innerhalb Deutschlands einzigartig. Lange Zeit wenig beachtet, konnte sie in den zurückliegenden Jahren archivarisch und wissenschaftlich aufgearbeitet werden und wird nun im Rahmen der Ausstellung erstmals einer größeren Öffentlichkeit gezeigt.

 

America 1970s/80s. Hofer, Metzner, Meyerowitz, Newton

Eine Sonderausstellung der Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie

Nach seiner Festanstellung bei der französischen Vogue 1961 arbeitete Helmut Newton parallel auch für die amerikanische Ausgabe des Modemagazins. In den 1970er-Jahren fotografierte er Mode und Akt in Amerika vor allem in New York, Las Vegas, Miami oder Los Angeles. Nach 1980, als Helmut und June Newton regelmäßig nach Los Angeles reisten, um im Chateau Marmont die Wintermonate zu verbringen, kamen zahlreiche Porträts der ‚Berühmten und Berüchtigten‘ in und um Hollywood hinzu. Etwa parallel zu den gezeigten Newton-Bildern entstanden die Porträts von Joel Meyerowitz in Provincetown, Massachusetts. Die amerikanische Fotografin Sheila Metzner verband eine sehr enge Freundschaft mit Helmut und June Newton. Die gegenseitigen, bislang unveröffentlichten Porträts aus Südfrankreich, die in der Ausstellung in zwei Vitrinen ausgebreitet werden, bezeugen dieses besondere Verhältnis. In June’s Room schließlich werden 30 Aufnahmen von Evelyn Hofer präsentiert, die in den 1960er- und 70er-Jahren in New York entstanden sind.

 

SEEN BY #15: Nothing ever happened [yet]

Eine Sonderpräsentation der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin

„SEEN BY #15“ ist der 15. Teil der Ausstellungskooperation zwischen der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin im Museum für Fotografie. Sie hat zum Ziel, kuratorische und künstlerische Strategien im Umgang mit zeitgenössischer Fotografie neu zu denken. Die Arbeiten von Om Bori, Samet Durgun, Max Fallmeier, Friederike Goebbels, Miji Ih, Johannes Jakobi, Jeanna Kolesova, Sina Link, Finja Sander und Maximilian Schröder stehen für ein politisches Engagement – zugleich aber misstrauen sie dem Evidenz-charakter des fotografischen Bildes.

 

Museumsinsel Berlin, Pergamonmuseum

Vom Fragment zum Monument. Das Ischtar-Tor in Berlin

Eine Sonderpräsentation des Vorderasiatischen Museums – Staatliche Museen zu Berlin

Die Rekonstruktion des Ischtar-Tores im Pergamonmuseum fasziniert die Besucher*innen der Museumsinsel Berlin seit rund 90 Jahren. Das Vorderasiatische Museum widmet sich in einer wissenschafts-historischen Kabinettausstellung einem der beliebtesten Wahrzeichen der Museumsinsel Berlin: Von der Grabung in Babylon (Irak) bis zur visionären Rekonstruktion in Berlin stellt die Sonderpräsentation die Herkunft des Ischtar-Tores in den Mittelpunkt und setzt die Grabungs-, Erwerbungs- und Museumsgeschichte in ihren historischen Kontext.

 

Die Strahlkraft der Alhambra

Eine Sonderpräsentation des Museums für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin

Kultur und Traditionen überstehen historische Umbrüche oft auf erstaunliche Art. Die Sonderpräsentation im Buchkunstkabinett des Museums für Islamische Kunst zeigt, wie die islamisch geprägte Kultur das westliche Mittelmeer auch nach dem Ende des muslimischen Spanien 1492 bereicherte: Fein verzierte Buchseiten, raffinierte Keramiken, Fotografien und weitere faszinierende Objekte vom 15. bis ins 20. Jahrhundert belegen in der Ausstellung das Überdauern traditioneller Kulturpraktiken.

 

Museumsinsel Berlin, Pergamonmuseum. Das Panorama

PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi

Ein Ausstellungsprojekt der Antikensammlung – Staatliche Museen zu Berlin und Yadegar Asisi

Gegenüber dem Bode-Museum hat 2018 das temporäre Ausstellungsgebäude Pergamonmuseum. Das Panorama mit einem einzigartigen Ausstellungsprojekt: „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ präsentiert nach mehrjähriger Entwicklung Highlights aus den Beständen der Antikensammlung sowie ein vollständig überarbeitetes Panorama von Künstler Yadegar Asisi. Die immersive Bildwirkung des Asisi-Panoramas ergibt in Verbindung mit 80 antiken Skulpturen sowie neuen, multimedialen Visualisierungen des Pergamonaltars durch das Studio asisi in der rund 2.000qm großen Ausstellungsinszenierung ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept, um das Erscheinungsbild der antiken Metropole Pergamon nacherlebbar zu machen

 

Sammlung Scharf-Gerstenberg

Pflanzen brechen aus der Erde. Natur und Kunst von Max Ernst bis Nuria Queved

Eine Sammlungspräsentation der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

„Pflanzen brechen aus der Erde“ umkreist das für den historischen Surrealismus ungewöhnliche Thema des Organischen und Vegetabilen. Titelgebend ist ein kleines, 1928 entstandenes Gemälde des wenig bekannten Malers Max Kühn (1888–1970). Dieses wird nun erstmals ausgestellt und überrascht in seiner Nähe zu einer surrealistischen Frottage von Max Ernst – den hypertrophen „Blättern“ („Feuilles“, 1925). Spielt das Thema der Natur ansonsten im Surrealismus eher eine untergeordnete Rolle, ergeben die in der Sammlung Scharf-Gerstenberg aufgezeigten Randerscheinungen, Vorläufer, Nachfolger und verwandten Ausdrucksformen ein anderes Bild des Surrealismus.

 

Zeitfenstertickets

Der Besuch ist nur mit einem Zeitfensterticket möglich, das ausschließlich online gebucht werden kann: www.smb.museum/tickets

Tickets werden für jeweils drei Öffnungstage im Voraus für den Vorverkauf freigegeben.

Es werden ausschließlich Einzeltickets verkauft. Der Verkauf von Standorttickets, der Berlin Welcome Card und Museumscard wird ausgesetzt.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Begleitpersonen von schwerbehinderten Menschen, Inhaber*innen von Jahreskarten, Presse-, ICOM- oder DMB-Ausweisen sowie Mitglieder von Freundeskreisen oder Fördervereinen der Staatlichen Museen zu Berlin werden gebeten, online ein kostenloses Zeitfenster zu buchen und beim Einlass den entsprechenden Ausweis unaufgefordert vorzuzeigen.

 

Hygiene-und Sicherheitsmaßnahmen

Der Besuch ist nur unter Vorlage eines tagesaktuell bescheinigten, negativen Ergebnisses eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test (sogenannter Corona-Schnelltest) oder eines negativen Testergebnisses eines PCR-Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus, das nicht älter als 24 Stunden ist, möglich. Selbsttests sind als Nachweis nicht zugelassen.

Nach Genesung von COVID-19-Erkrankung kann der Nachweis eines positiven PCR-Test vorlegt werden, wenn der positive PCR-Test mind. 6 Monate zurückliegt und die erste Impfdosis verabreicht wurde oder wenn der positive PCR-Test mind. 28 Tage bis max. 6 Monate zurückliegt. Der Nachweis muss zusammen mit einem Lichtbildausweis am Einlass vorgelegt werden.

Personen, die mit einem von der Europäischen Union zugelassenem Impfstoff geimpft wurden, können die Museen ab dem 15. Tag nach Erhalt der finalen Corona-Schutzimpfung ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses besuchen. Einen entsprechenden Nachweis (Impfausweis zusammen mit einem Lichtbildausweis) zeigen geimpfte Besucher*innen am Einlass vor.

Alle Besucher*innen ab 6 Jahren sind außerdem verpflichtet, in allen Innenräumen der Museen eine FFP2-Gesichtsmaske zu tragen.

 

Anzahl Besucher*innen

Für die Steuerung des Zutritts zur Sicherung des Mindestabstandes gilt ein Richtwert für die maximal zulässige Anzahl von Besucher*innen je Ausstellungs- oder Betriebsfläche. Die maximale Kapazität des Museums ist daher stark reduziert.

 

Dokumentation

Zum Schutz der Besucher*innen und zur schnellen Nachverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten sind die Staatlichen Museen zu Berlin verpflichtet, die Anwesenheit der Besucher*innen in den Museen zu dokumentieren. Beim Eintritt werden daher Kontaktdaten erfasst. Hierfür wird vor jedem Eingang ein Aufsteller mit einem QR-Code und knapp erläuterndem Text platziert. Die Besucher*innen scannen den Code, der ein Kontaktformular auf dem Smartphone öffnet. Die persönlichen Daten werden ausschließlich für die behördliche Kontaktnachverfolgung erhoben und werden nach vier Wochen automatisch gelöscht. Eine Alternative für Besucher*innen ohne Smartphone ist vorhanden.

 

Shops und Cafés

Die Shops der genannten Museen sind Dienstag – Sonntag von 12 – 18 Uhr geöffnet.

Cafés und andere gastronomische Angebote in den genannten Museen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

 

Veranstaltungen und Lesesäle

Es finden bis auf weiteres keine Veranstaltungen in den Museen statt; die Buchung von Führungen und Anmeldung von Gruppen ist daher nicht möglich.

Lese- und Studiensäle bleiben ebenso weiterhin geschlossen.

 

Weitere Wiedereröffnungen

Die Wiedereröffnungen des Kunstgewerbemuseums am Kulturforum und im Schloss Köpenick sowie des Alten Museums auf der Museumsinsel Berlin werden in Kürze bekannt gegeben.

 

Online-Angebot

Einen Überblick über das gesamte Online-Angebot der Staatlichen Museen zu Berlin finden Sie unter www.smb.museum/online-angebote

 

 

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